Handchirurgie

Handchirurgie

Abteilung Handchirurgie


Abteilungsleiter
OA DM Sven Tempel

Sekretariat
Sophia Glöckner

Telefon
0351 480-1510

Fax
0351 480-3290

 

Das Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt, ein städtischer Eigenbetrieb, ist eines der wenigen Häuser mit eigener Abteilung für Handchirurgie, welche der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie zugeordnet ist.

Die Handchirurgie besitzt in unserem Haus eine langjährige Tradition in der Behandlung von akuten, subakuten und chronischen Erkrankungen der Hand und des Handgelenkes.

Wir verfügen über die Weiterbildungsermächtigung für die Schwerpunktbezeichnung Handchirurgie für 2 Jahre.


Leistungsspektrum


Die Abteilung für Handchirurgie verfügt über 10 bis 15 Betten. Pro Jahr werden ca. 900 elektive handchirurgische und Notfalloperationen durchgeführt, ein großer Teil davon als ambulante Eingriffe.

Neben akuten Verletzungen und Schädigungen der Hand im Rahmen von z.B. Kreissägenverletzungen, Schnittverletzungen mit Sehnen-, Nerven- und Gefäßbeteiligung sowie Brüchen der Finger- und Handknochen, behandeln und beraten wir bei angeborenen Fehlbildungen, Tumorerkrankungen und chronischen Beschwerden (z.B. Rheumaerkrankungen, Karpaltunnelsyndrom, Schnellender Finger, Dupuytren-Kontraktur, Arthrosen).

Hervorzuheben ist die mehrjährige Erfahrung der Mitarbeiter in der arthroskopischen Diagnostik und Therapie des Handgelenkes.

Zur Beratung unterhalten wir eine handchirurgische Spezialsprechstunde.

Sprechstundenzeiten:

Dienstag
11:00 bis 14:30 Uhr

Freitag
09:00 bis 14:30 Uhr

In den zurückliegenden Jahren konnte im Rahmen der handchirurgischen Spezielsprechstunde pro Jahr etwa 3000 Patienten mit spezifischen handchirurgischen Problemen weitergeholfen werden. Aufgrund der starken Nachfrage lassen sich leider längere Wartezeiten nicht immer vermeiden.

Vor Vorstellung in unserer Sprechstunde bitten wir um telefonische Terminvereinbarung unter 0351 480-1510 oder -1998 (Sekretariat Handchirurgie/Sprechstunde).
Bitte beachten Sie, dass Sie eine Überweisung von einem Chirurgen, Orthopäden oder Rheumatologen zur Handchirurgie benötigen.

Wenn die Erkrankungen oder Verletzungen der Hand einen chirurgischen Eingriff erforderlich machen, können wir bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen eine Vielzahl dieser Eingriffe ambulant durchführen. Das bedeutet, dass Sie nach entsprechender Vorbereitung vor der Operation (Blutabnahme, Untersuchung, Aufklärungsgespräch) dann am Operationstag früh erscheinen und nach erfolgreichem Eingriff am selben Tag nach kurzer Nachbeobachtung das Krankenhaus verlassen können. Die notwendigen Voruntersuchungen und die Weiterbehandlung nach der Operation werden entweder durch den überweisenden Arzt (Chirurg, Orthopäde, Rheumatologe) oder unsere Ambulanz realisiert.

Die bevorzugte Methode zur schmerzfreien Durchführung der Hand besteht in der Betäubung des Armes in Höhe der Achselhöhle (regionale oder Plexusanästhesie). Auch nach einer Vollnarkose ist die Entlassung nach Hause am Operationstag möglich. Für kleinere Eingriffe genügt eine örtliche Betäubung, z.B. eines Fingers.